Da die Topmodels auf die letzten Wochen gemeint haben, es müsste so zackig ins Finale gehen, bin ich mit dem Schreiben, ja sogar mit dem Schauen kaum hinterhergekommen. Auf einmal waren Anna und Rebekka die besten Freunde, die Familien standen im Hof und überhaupt wurde noch mal intensiv auf die Tränendrüse gedrückt, bevor es ins Finale ging. Hopplahopp wurden Viertel-und Halbfinale gezeigt, Letzteres habe ich notdürftig über einen Twitterstream verfolgt, weil ich gar nicht wusste, dass es Sonntag gezeigt wird.
Dann jedenfalls kam das Finale und mit ungefähr fünf anderen Mädels wartete ich gespannt auf die Show. Hat es sich gelohnt? Ähm...
Nicht mal ansatzweise. Es wurde deutlich, dass Germany's Next Topmodel auf der Bühne nicht wirklich funktioniert. Statt dem Mix aus Challenge, Shoot, Live Walk und Daily Soap sahen wir eine Harlekin-bunte Heidi Klum mit ihrer Kuschelgang und langweilige Walks, einen nach dem anderen. Das ganze wird dann ausgedehnt bis 23 Uhr und endlich wissen wir, was schon mal als Ahnung da war: Jana ist das neue Covergirl. Bei Gilette war das sicher keine neue Information...
Das Finale also, unglaublich langweilig und zum Teil auch noch anmaßend. Wie Heidi Klum sich in der Eröffnung pyrotechnisch einwandfrei aus der Blume pellt - da ist doch mindestens ein Götterkomplex über die Dame geschüttet worden. Ewig dehnte sich die schlechte Show dann aus und die Werbespots begannen schon spannender zu werden, als das Geschehen dort. Herbe Enttäuschung.
Danach war ich dann denkbar wenig motiviert, noch etwas in den Blog zu schreiben, aber ehrenhalber nun hier das Ende der Topmodelreise.
Um den Blog nicht verkommen zu lassen, werde ich ihn nun thematisch etwas umkrempeln und alltäglichere Dinge damit anfangen.
Vielen Dank auf jeden Fall für's mitlesen, ihr zehn bis fünfzehn stillen Blogleser!
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