Samstag, 2. Juli 2011

Swimmingpool

Mix it, Baby! Das scheint der neue Sommertrend zu sein, 5 Verschiedene an der Hand sind nun en vogue. "Jedem seins" ist da wohl der Grundgedanke. Nur das es zueinander passt, sollte man vielleicht noch prüfen, aber auch das ist kein Muss. Meine Mischung ist nun der Swimmingpool (der wie im all inclusive Schnäppchenhotel auch gerne algig leuchtet...).

Die Zutaten sehen wie folgt aus:


 Und das Ergebnis ist dann dies:


Na? Traut ihr euch?

Nailed it!

Mittwoch, 29. Juni 2011

Heidelbeerjoghurt mit Kirsch - diese Koalition würde ich wählen...

Na, Party People? Bock auf Joghurt? Könnt ihr haben, und zwar auf die Nägel. Benötigt wird dafür schon mal das Stempelset von essence (dieser Markenname wird hier ständig auftauchen, bitte gewöhnen Sie sich daran aaaaab jetzt!) und zwei zueinander passende Nagellackfarben. In diesem Fall handelt es sich um den "72 Found my love" aus der essence "multi dimension XXL nail polish" Reihe und den "Quick Dry 57U" von Manhatten. Der "Found my love" als lecker joghurtfarbene Basis und der "57U" mit dem Stempelmotiv eurer Bespaßung obendrüber. Und fertig!

Dienstag, 28. Juni 2011

Summer Cocktail

Wie man vielleicht an einigen veränderten Details erkennen konnte, geht es ab jetzt um ein durchaus Topmodel relevantes Thema: Dekor. In erster Linie um das Dekor der körpereigenen Fuß-oder Fingernägel, aber zwischendurch wird mir sicher auch die eine oder andere Bastelei und Malerei für das Aufhübschen der Wohnung in den Blog rutschen. Und ganz selten kommen vielleicht so Sachen wie Make-Up und Pflegeprodukte vor. Ein Mädchen-Mädchen Blog also. Vielleicht schaff ich das sogar mit etwas Hirn, vielleicht schalt ich dieses aber auch aus, wir werden sehen.

Ich starte gleich mal mit einer Kreation, die ich "Summer Cocktail" getauft habe. Dafür braucht es nur einen gelben Nagellack (meiner ist von essence) und ein paar freche Früchtchen. Also, Applikationen im Fruchtdesign (gab und gibt es vielleicht noch im kik, Ramschware an der Kasse, man kennt es). Zusammen schaut das dann so aus.

Mit diesem grellen Nageldesign kann man sich gut am Badesee des Vertrauens blicken lassen oder die nächstbeste Grillparty (am besten uneingeladen) rocken. Ein Anstrich für's Wochenende, quasi. Schwierig jedoch ist es, das Zeug wieder abzumontieren. Der Nagelkleber kuschelt sich nämlich derart an den gelben Nagellack, dass an den Klebestellen hartnäckige Flecken entstehen. Mit viel Geduld und Maniküre bekommt man das aber auch in den Griff.

Nailed it!

Später Schlusspunkt

Da die Topmodels auf die letzten Wochen gemeint haben, es müsste so zackig ins Finale gehen, bin ich mit dem Schreiben, ja sogar mit dem Schauen kaum hinterhergekommen. Auf einmal waren Anna und Rebekka die besten Freunde, die Familien standen im Hof und überhaupt wurde noch mal intensiv auf die Tränendrüse gedrückt, bevor es ins Finale ging. Hopplahopp wurden Viertel-und Halbfinale gezeigt, Letzteres habe ich notdürftig über einen Twitterstream verfolgt, weil ich gar nicht wusste, dass es Sonntag gezeigt wird.

Dann jedenfalls kam das Finale und mit ungefähr fünf anderen Mädels wartete ich gespannt auf die Show. Hat es sich gelohnt? Ähm...
Nicht mal ansatzweise. Es wurde deutlich, dass Germany's Next Topmodel auf der Bühne nicht wirklich funktioniert. Statt dem Mix aus Challenge, Shoot, Live Walk und Daily Soap sahen wir eine Harlekin-bunte Heidi Klum mit ihrer Kuschelgang und langweilige Walks, einen nach dem anderen. Das ganze wird dann ausgedehnt bis 23 Uhr und endlich wissen wir, was schon mal als Ahnung da war: Jana ist das neue Covergirl.  Bei Gilette war das sicher keine neue Information...

Das Finale also, unglaublich langweilig und zum Teil auch noch anmaßend. Wie Heidi Klum sich in der Eröffnung pyrotechnisch einwandfrei aus der Blume pellt - da ist doch mindestens ein Götterkomplex über die Dame geschüttet worden. Ewig dehnte sich die schlechte Show dann aus und die Werbespots begannen schon spannender zu werden, als das Geschehen dort. Herbe Enttäuschung.

Danach war ich dann denkbar wenig motiviert, noch etwas in den Blog zu schreiben, aber ehrenhalber nun hier das Ende der Topmodelreise.

Um den Blog nicht verkommen zu lassen, werde ich ihn nun thematisch etwas umkrempeln und alltäglichere Dinge damit anfangen.

Vielen Dank auf jeden Fall für's mitlesen, ihr zehn bis fünfzehn stillen Blogleser!

Donnerstag, 26. Mai 2011

Sonntag, 22. Mai 2011

"Ich trage Zwangsjacke"

Na? Heute schon gedemütigt worden? Nein? Dann schnell losgehen und sich für die nächste Staffel "Germany's Next Topmodel" anmelden! So wird auch Ihr Traum von der wahren und öffentlichen Demütigung wahr!

Dieser Eintrag wird ein wenig kürzer ausfallen, als die voherigen, weil ich bei zwei Parts der Sendung der Meinung bin, dass sie zu weit gegangen sind. Zum einen werde ich das Fotoshooting mit Steve O  nicht detailliert besprechen, denn das war über weite Teile geschmacklos und Brechreiz erregend. Das einzig schöne Motiv gelang Sihe, doch sie hätte auch gut allein unter der Dusche stehen können, um ihr Bild zu bekommen. Der Rest war ekelhaft und trieb mir fast das Abendessen wieder hoch. Nein, Danke.

Zum zweiten war die Entscheidungsshow meiner Meinung nach ein Verstoß gegen den ersten Artikel des deutschen Grundgesetzes. Das Konzept, ein Mädchen immer erst mal auf das Abstellgleis zu setzen und dann bangen zu lassen, während die anderen Kandidatinnen an ihr vorbei stöckeln, ist absolut abartig. Das Marie vor ihrem Aus noch so im Fokus stehen sollte und auch prompt das Weinen anfing, das musste einfach nicht sein.

Was bleibt also? Ein Werbespot, ein Hip Hop Bunny und eine Moderverständnis Challenge.

"Sie bewegt sich mit dem falschen Teil vom Gehirn"


So werden Maries Schauspielkünste beurteilt - wohlgemerkt von einem Mann, der sich laut eigener Aussage  immer komisch fühlt, aber nie lacht. Die Mädchen müssen schauspielern, was, wie wir alle wissen, ja die Kernkompetenz eines Models ist...
Hier wird wieder klar, was bei Germany's Next Topmodel eigentlich gesucht wird: Keine Laufsteg-Primadonna, sondern ein werbewirksames Gesicht. Die Idee zum Spot ist eigentlich sehr witzig, wohl auch angelehnt an die Zalando - Werbung. Plot: Eine Frau kauft Schuhe ein, findet den einen wahren Schuh und hat einen irrwitzigen Tagtraum dazu. Slogan: "Some people go crazy for shoes". So weit so gut. Wir sehen also allen mal kurz beim Austicken zu und Manchen gelingt es, Anderen nicht. Aleksandra kann sich nicht konzentrieren, weil die Jury während ihres Drehs am Lästern ist, Marie kann nicht verrückt in die Kamera lächeln, Lisa ist eben doch nicht commercial und scheint das als Nachteil zu betrachten (Liebe Lisa: wenn du high fashion bist, dann bleib es einfach. Der Topmodelvertrag ist eh nicht so der Hammer. Frag Alisar.)

Ganz wunderbar löst ihre Aufgabe wieder Amelie ("Ich trage Zwangsjacke" ist ein schöner Slogan, ich weiß nur noch nicht, für was), eher holprig agiert Rebekka. Zu meiner Überraschung sind die besten Aufnahmen bei Anna Lena entstanden, der man den Einkaufsbummel tatsächlich auch glaubt, wenn man sie da schlendern sieht.

Hip Hop Häschen, hüpf!

In das "zufällig" stattfindende Laufstegtraining der Mädchen platz Heidi Klum herein, bringt Laune, Pizzazutaten und schlimme Fotos mit. Damit inszeniert sie sich mal wieder vortrefflich selbst, denn sowohl auf dem Laufsteg als auch beim backe-backe machen ist sie der Star. Endlich aber hat die Staffel auch eine Skandalgeschichte aus der Vergangenheit: Anna Lena war ein Hip Hop BRAVO Bunny! Nach all dem Gestichel gegen Rebekkas angebliche Freizügigkeit natürlich die fragend hochgezogene Augenbraue schlechthin... oder so. Was ich viel interessanter finde: Rebekka, wenn sie gerade nicht mit der Kamera beschäftigt ist. Drauf geachtet? Überhaupt waren alle Mädchen in diesem pseudo-privaten Ambiente sehr viel entspannter und ungleich schöner anzuschauen, als beim ewigen Rummel um die Gunst der Jury. Ist doch interessant.
Was nun die Fotos angeht, ich hatte ohnehin schon gemutmaßt, dass Anna nicht der Schwan der Staffel wird. Also, was soll's.

Anziehpuppen neiden nicht


In einer Modeverständnis -Aufgabe kleiden sich die Kandidatinnen nach einem Motto und der lucky loser ist Rebekka. Die hat nämlich keinen Schimmer, was die 50er so hergaben, wird aber von Marie so vortrefflich ausgestattet, dass sie dann doch Jury's Darling ist, obwohl Marie schon klargemacht hatte, dass sie die Kleiderpatin ihrer Gruppe war. Wie gemein! Es gibt leider keine zufrieden stellende Graphemik für ein entnervtes Stöhnen, sonst hätte ich es an dieser Stelle notiert. Statt dessen werfe ich mit ein paar Wörtern um mich, die der geneigte Leser nach Belieben in Sätze pressen kann: Manipulation. Anstacheln. Missgunst. Zwietracht. Einschaltquoten. Fall!Doch!Nicht!Drauf!Rein!

Die Devise dieser Staffel lautet nun mal: "Man spiele sie gegeneinander aus, auf das die Zuschauer sich weiden mögen" und wer das noch nicht gemerkt hat, schaut nicht richtig zu.

Fazit


1. Das Marie gehen muss, war zu erwarten. Trotzdem bedaure ich es sehr, da der Unterhaltungswert der Show nun stark sinken wird.
2. Wenn die Sendung noch geschmackloser wird, habe ich bald nichts mehr zu schreiben. Dann macht mir auch der gesunkene Unterhaltungswert nichts mehr aus, weil ich einfach nicht mehr einschalte.

Freitag, 13. Mai 2011

"Das ist doch kein Kleid, das is n' Bikini mit Tüll!"

Ich bedanke mich im Voraus für die Gesellschaft meiner zwei Prinzessinnen Sonja und Michaela. Für ihre schönen Kommentare natürlich auch.


Ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd...


Zusammen macht das eine Villa Kunterbunt und so wie wir damals mit Pippi, Tommy und Annika dort hineinziehen wollten, so gern würden wir doch auch jetzt gern die Modelvilla kapern. Die wird nämlich nun endlich bezogen und dafür gibt es streng zu befolgende Regeln: Ohne Kreischen keine Competition, ohne Zickereien keine Einschaltquoten. Amelie darf nicht zu den coolen Kindern in den Luxusloft, sie muss in einem "kleinen" Raum "ohne richtigen Schrank" und mit einem winzigen Bad auskommen. Ja. Die Welt ist schlecht, immer und überall Krieg, Hunger und kleine Zimmer in Luxusvillen. Wobei man natürlich wieder sagen muß: Das ist ja durchaus gewollt. Man könnte ja eine Villa mit gleichgroßen Zimmern mieten, aber dann streiten sich die Mädchen nicht und dann kann die Jury nicht die Augen verdrehen und Heidi nicht "Typisch Mädchen" sagen, dabei hatte sie sich bestimmt auf diesen Satz sehr gefreut. Wäre schade drum. Letztendlich klärt sich dann aber, "wer mit wem schläft..." und Thomas kann die Mädchen mit Wurst und gut platzierter Propaganda vollstopfen. Mal wieder gibt es Markenschminke und Markenkaffee zu sehen, artig trinken die Mädels aus den bunten Bechern ihren Vorrat an Werbegeschenk-Röstung. Greuel.
die perfekte Rebekka aber gönnt uns heute einen Schnitzer: Sie ist ein schlechter Verlierer. Wie schön.
Im Anschluss müssen die Mädchen ihre Top 3 der Mädchen benennen und Jil bekommt sofort um die Ohren gehauen, dass sie sich nicht selbst genannt hat. Ich möchte Frau Klum ohrfeigen dafür, gerne könnte sie auch mal Bescheidenheit als erstrebenswert loben und nicht immer nur auf Ehrgeiz drillen. Welcher egoistische Idiot nennt sich schon selbst in seiner eigenen Favoritenliste? Zaphod Beeblebrox vielleicht, und erklär dann mal Karl Lagerfeld, warum dein Topmodel zwei Köpfe hat...

"halten und knuffen und spielen..." und schleudern


Ein Fotoshoot mit Babys. Naja. Wo soll ich anfangen? Mit der Babythematik wurde schon mal nicht sehr sensibel umgegangen. Da war die Rede von "rumschleudern" und "wenden", als wäre ein Kind tatsächlich nur ein Accessoire wie jedes andere auch, dann war es außerdem kein Spaß, den Kleinen beim Weinen zuzuschauen. Schlussendlich waren auch die Fotos nicht mal annähernd den Stress wert, kaum jemand sah gut aus in seiner barocken Verkleidung. Einzig und allein Sihes Foto hatte Stil, weil sie auch nicht dumm grinst unter ihrer Perücke. Die meisten Mädchen ähneln einer bösen Stiefmutter und die weinenden Babys passen sehr gut dazu. Dann gibt es auch noch ein speziell böses Baby, das ist tatsächlich witzig anzuschauen. Leider bleibt die Babyappealkampagne ziemlich farblos.
Amelie wird noch fix als Klassenbeste gekürt und erzählt das natürlich sofort allen. Auch den Part, in welchem Jana eigentlich den Preis bekommen hätte. Ich stell mir das so vor: Amelie kommt hinein, meint das es Spaß gemacht hat und dann sagt hinter der Kamera jemand: "Erzähl doch mal, was genau die Heidi gesagt hat. Wir brauchen das noch für den Cut." Ist euch mal aufgefallen, dass solche provokanten Sätze im Stil "Ich war die Tollste" sehr, sehr häufig mit einem verhuschten Blick in die Kamera gesprochen werden? Nur eine Mutmaßung ohne stichhaltigen Beweis, natürlich.

Und die Evian Flasche geht an...


Jana. Die macht ihre Sache in letzter Zeit sehr gut, wird deutlich als neue Favoritin gehandelt und...ja. Das Spiel kennt man ja. Wer am Anfang eine Rakete war, wird ab der Halbzeit geschimpft, weil überholt von den anderen. Rebekka und Joana müssen verblassen, weil man ihnen nach oben keinen Spielraum mehr lässt. Jana ist jetzt frisch und gut, aber wie lange wird das halten? Vielleicht so lange, bis Sihe endlich der rettende Schwan wird? Oder bis Anna Lena ihre Westside Story erlebt hat? Es scheint bezeichnend, besser man gehört bei Germany's Next Topmodel nicht zu den frühen Vögeln - sonst ist man am Ende der Wurm.

Wet T - Shirt, übrigens. War doch witzig, oder? Das Rebekka-Bashing langweilt nun langsam sehr.

Sarah Brightman's Zeit Auf Wiedersehen zu sagen


Liebe Joana. Du bist einfach so gegangen. Hast nicht mal Lebewohl gesagt. Und auch noch dein Bild von der Wand gestohlen. Weißt du, was du bist? Ein kluges Kind. Schluss mit lustig, Schluss mit Show - Joana geht und erklärt niemandem, warum. Verständlich, denn bei ihrem letzten Versuch, Heidi Klum davonzulaufen, wurde sie von allen Seiten derartig bedrängt und bequatscht, dass sie es dann doch hat bleiben lassen. Den Fehler möchte sie nicht noch einmal machen, ergo schleicht sie sich davon. Nochmal eine kleine Mutmaßung ohne Beweisführung: Gibt es in der Top Ten schon langsam die ersten kleinen Verträge, die sich auf zukünftige Jobangebote beziehen? Will Joana sich vielleicht nicht verdient machen? Und merkt man nicht sowieso, dass Joana nun plötzlich nach anfänglichem Hype nur noch niederschmetternd negativ kritisiert wurde und, wie Thomas dann ja verraten hat, wußte man nicht schon, dass sie für die Top 3 nicht vorgesehen war? Was auch immer zutreffen mag und was nicht, Joana hat sich richtig entschieden. Absolut widerwärtig ist, dass niemand ihr gute Gründe zubilligen möchte oder es gar als eine Kritik an der Show verstehen will, dass sie geht. Ich will es aber gerne so verstehen, denn immerhin zieht sie einer Verabschiedung eine Flucht vor. Was gibt es wohl für Orte, vor denen man so flieht...?

LACH DOCH MAL! OH, BITTE, BITTE...


Hatte ich nicht bereits erwähnt, die Mädchen sollten sich die Mühe sparen, ihre Kleidung überhaupt wieder anzulegen? "Das ist doch kein Kleid, das is'n Bikini mit Tüll!", ruft neben meine adlige Mitschauende, als der Live Walk beginnt. Und so ist es auch. Amelie bekommt etwas mehr Tüll als Belohnung für ein gutes Fotoshooting, Rebekka reißt sich den Tüll einfach ab und wirft ihn zu Boden und Marie muss wieder Extra-Aufgaben erfüllen. Heute: Ernsthaft lachen. Dazu nur in Kürze: Lasst doch mal das Mädchen in Ruhe. Wer nervös vor einer Jury noch den Lachflash mimen soll, kann doch nur einen Epic Fail erleiden.
Lisa leidet derweil an ihrer editorialen Schublade, in der sie angeblich dann doch nicht ist. Da tanzen meine Augenbrauen wieder Limbo, denn nicht jedes Mädchen kann in jeder Sparte ein Überflieger sein und so hat Lisa ganz recht damit, dass es zu wenig High Fashion und damit nicht viel für sie zu tun gibt. "Man kann nicht aus jedem Fisch einen Vogel machen.", meint die andere adlige Zuschauerin an meiner Seite. Genau.
Jil muß gehen, was schade ist. Dennoch ist die Entscheidung sehr unspektakulär, es zeichnet sich schließlich langsam ab, wer sich an die Spitze drängelt.

Für mich hört die Sendung hier auf


Und das hätte sie auch für andere tun sollen. Das pure Ziel einiger Aktionen scheint es zu sein, möglichst viele Tränen aus den Mädchen rauszudrücken. Das muss ich dann aber nicht mehr kommentieren, weil es nichts mit Modeln zu tun hat. Und erzählt mir bitte nichts von "an die Grenzen gehen", "aus sich herauskommen", "über sich hinauswachsen". Nichts davon ist eure wahre Intention. Hauptsache ist,  ihr könnt Panflötenmusik unter spektakuläre Bilder setzen.

Fazit


Nachdem die vorhergegangene Folge sehr schön gemacht war, entpuppt sich diese mal wieder als nicht besonders reizvoll. Die Fotos waren vor Allem im Entstehen eher fragwürdig, die Challenge war eine Zumutung, der Live-Walk war ein Reizwäschekatalog. Frau Klum beschwerte sich, dass den Mädchen wo wenig einfiel beim Shooting. Die Macher der Sendung jedoch scheinen auch Kreativdepressionen zu haben.